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Sibylle Berg wurde in Weimar geboren. Und lebt heute als Schweizer Staatsbürgerin in Zürich. Ihr Werk umfasst 25 Theaterstücke, 15 Romane und wurde in 34 Sprachen übersetzt. Sie fungierte als Herausgeberin und verfasst Hörspiele und Essays. Seit Januar 2011 schreibt Berg für Spiegel Online die zweiwöchentlich erscheinende Kolumne S.P.O.N. – Fragen Sie Frau Sibylle.

Immer wieder veranstaltet Sibylle Berg in Kollaboration mit anderen KünstlerInnen Abende, wie: Ein Tag mit… Sibylle Berg und Freunden im Haus der Berliner Festspiele, an welchen rund 50 verschiedene KünstlerInnen teilnahmen, oder ihre Lesetouren, für die sie mit der Band Kreidler, der Musikerin Mary Ocher und vielen anderen zusammenarbeitet.

2016 war Sibylle Berg mit ihrem Stück Wonderland Avenue zsuammen mit Sebastian Nübling und Claus Richter Gast an der Frieze London.

An dem von Frau Berg gemeinsam mit Raphael Gygax kuratiertem Kunst/Theaterprojekt Von denen die überleben am Schauspielhaus Zürich wirkten internationale KünstlerInnen Gabríela Friðriksdóttir, Mathilde ter Heijne, Jon Pylypchuk, und Erwin Koch mit. In den Jahren 2016 /17 arbeitete Frau Berg an der Seite von Jan Böhmermann und Olli Schulz an der ZDFneo Talkshow Böhmermann&Schulz mit.

Darüber hinaus gehört sie zu den UnterstützerInnen der Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union und initiierte im Jahr 2018 das Projekt DieKanon.

Sie ist gesellschaftspolitisch aktiv für digitale Rechte und im Rahmen dessen auch Mitinitiatorin des Schweizer Referendums gegen Versicherungsspione. In ihrer freien Zeit betreibt Sibylle Berg Kampfsport und Krafttraining.

Lehrtätigkeit
2005 Lehrgang Forum Text, uniT der KF-Uni in Graz
2013 Dramaturgie, ZHdK Zürich

Auszeichnungen
2000: Marburger Literaturpreis
2006/07: Stipendium Landis & Gyr London
2008: Wolfgang-Koeppen-Preis
2012: Auszeichnung der Stadt Zürich
2014: Stück des Jahres der Zeitschrift Theater heute für "Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen"
2016: Friedrich-Luft-Preis für das Stück "Und dann kam Mirna"
2016: Hörspielpreis der Kriegsblinden für "Und jetzt: Die Welt"
2016: Publikumspreis des Mülheimer Festivals "Stücke 2016" für "Und dann kam Mirna"
2016: Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis
2018: Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor