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Sibylle wurde 1968 als Tochter eines Musikprofessors und einer Bibliothekarin in Weimar geboren. Nach ihrer Flucht in die BRD studierte sie Ozeanographie und Politikwissenschaften an der Universität in Hamburg. Seit 1995 lebt sie in Zürich und Tel Aviv und hat die Schweizer Staatsbürgerschaft. Ihr Werk umfasst 21 Theaterstücke, 14 Romane und wurde in 34 Sprachen übersetzt. Sie fungierte als Herausgeberin von drei Büchern und verfasst Hörspiele und Essays. Seit Januar 2011 schreibt Berg für Spiegel Online die wöchentlich erscheinende Kolumne S.P.O.N. – Fragen Sie Frau Sibylle.
2013 führte Sibylle Berg erstmals Regie (Stuttgart: „Angst reist mit“). Das Berliner Festspielhaus eröffnete 2013 die Reihe „Ein Tag mit... Sibylle Berg" für das sie ein sechsstündiges Event gestaltete, sowohl Portrait als auch Werkschau ihrer Person, zu dem sie über 20 andere Künstler einlud. 2015 folgte eine zweite Regiearbeit (Zürich: „How to sell a Murder House“). Auf der Frieze Art Fair London 2016 wurde ihr Stück  "Wonderland Avenue" von Sebastian Nübling inszeniert (visuals: Claus Richter).
Sie arbeitete bereits zusammen mit Künstlern wie Jonathan Pylypchuk, Dawn Mellor, Ute Mahler, Mathilde Ter Heinje, Gabriela Fridriksdottier, Phillip Boa, Sophie Hunger, Christoph Stermann und Michael Glawogger, der Schweizer Sängerin Sina und Phillip Boa and the Voodooclub.
Bergs Lesetouren sind immer Events mit Video, Livemusik und freundlichen Menschen wie beispielsweise Katja Riemann, Matthias Brandt, Mariy Ocher, Christian Ulmen, Jan Böhmermann und Band Kreidler.
2016 wirkte Berg an der Seite von Jan Böhmermann und Olli Schulz an der ZDFneo Talkshow „Böhmermann&Schulz“ mit. 

Lehrtätigkeit
2005 Lehrgang Forum Text, uniT der KF-Uni in Graz
2013 Dramaturgie, ZHdK Zürich

Auszeichnungen
2000: Marburger Literaturpreis
2006/07: Stipendium Landis & Gyr London
2008: Wolfgang-Koeppen-Preis
2012: Auszeichnung der Stadt Zürich
2014: Stück des Jahres der Zeitschrift Theater heute für "Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen"
2016: Friedrich-Luft-Preis für das Stück "Und dann kam Mirna"
2016: Hörspielpreis der Kriegsblinden für "Und jetzt: Die Welt"
2016: Publikumspreis des Mülheimer Festivals "Stücke 2016" für "Und dann kam Mirna"
2016: Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis