Helges Leben

Im Jahr 2004 haben die Tiere den Machtwechsel vollzogen. Zu ihrem Vergnügen können sie sich "normale kleine Menschenleben" als "Pay-per-View" ins Haus bestellen. Heute Abend steht Helge auf ihrem Programm. Im Zeitraffer spult sich seine Biographie ab. Helge scheitert nicht an schweren Schicksalsschlägen, sondern erschreckend banal am fehlenden Mut zu Entscheidungen, an Lieblosigkeit und Dumpfheit. "Eine böse, kleine, saukomische Fabel, in der Zivilisationskritik und Zynismus, Szenejargon und Scheinheiligkeit in den schrillsten Farben blinken." (FAZ)